Zum achten Mal wird der Fellbacher Mörike-Preis verliehen, dieses Mal an den in Berlin lebenden Romanautor und Erzähler Jan Peter Bremer. Die Wahl traf die Schriftstellerin Sibylle Lewitscharoff, die als Vertrauensperson fungierte. Den Förderpreis hat Jan Peter Bremer dem Lyriker Konstantin Ames zuerkannt.
Seit 1991 wurden im Turnus von drei Jahren Wolf Biermann, Sigrid Damm, W. G. Sebald, Robert Schindel, Brigitte Kronauer, Michael Krüger und zuletzt Ernst Augustin ausgezeichnet.
Rund um die Verleihung des Mörike-Preises finden Literaturtage statt. Zunächst wird Mörikes „Hutzelmännlein“ in sieben Folgen von Schauspielern und Fellbacher Mörikefreunden, unter ihnen OB Christoph Palm, gelesen, jeweils mittwochs, 19 Uhr, im Stadtmuseum.
Ebenfalls im neuen Stadtmuseum mit Mörike-Kabinett wird am Mittwoch, 29. Februar, eine Ausstellung eröffnet, in der sich zeitgenössische Künstler u. a. Matthias Gnatzy, Cäcilie Davidis und Friederike Groß, mit Mörike befassen. Die Ausstellung ist bis 22. April zu sehen.
Eduard Mörike und Heinrich Heine, von der Literaturgeschichte oft gegeneinander ausgespielt, begegnen sich in einer literarisch-musikalischen Soiree „Liebe und andere Elementargeister“ am Sonntag, 4. März, um 18 Uhr in der Musikschule, mit Sibylla Rubens (Sopran), Markus Schäfer (Tenor), Matthias Veit (Klavier) sowie dem Schauspieler Klaus Hemmerle.