Corona-Hinweis:

Zum 27.12.2021 wurden die Corona-Regelungen in Baden-Württemberg aufgrund der steigenden Infektionszahlen nochmals verschärft - die 2 G und die 2 G+ Regelungen wurden ausgeweitet.

Ausnahme: Personen, deren Corona-Genesung / Zweit-Impfung / Booster-Impfung nicht länger als 3 Monate zurückliegt oder für die noch keine STIKO-Empfehlung zur Auffrischimpfung vorliegt. 

Zur Erläuterung: 

-  2 G Regelung (Genesen oder vollständig geimpft) zulässig.

-  2 G+ Regelung (Genesen oder vollständig geimpft, jeweils zusätzlich mit tagesaktuellem, negativen Schnell- oder PCR-Test):
 

Bitte beachten Sie:

Kultur- und Freizeiteinrichtungen (z.B. Museum, Galerie, Bäder, Tier- und Freizeitparks, Kongresse): 2 G+.

-  Einzelhandel: 2 G. Geschäfte zur Grundversorgung sind davon ausgenommen. 

Gastronomie: 2 G+. Es gilt eine Sperrstunde von 22:30 Uhr bis 05:00 Uhr. Der Außer-Haus-Verkauf ist weiterhin uneingeschränkt möglich. 

Diskotheken, Clubs und clubähnliche Einrichtungen bleiben geschlossen.
 

Eine kompakte Übersicht der aktuellen Regelungen finden Sie hier

Der Heidengraben - Die Stadt der Kelten

Mit einer Gesamtfläche von über 1.600 Hektar ist der Heidengraben bei Grabenstetten die größte befestigte Siedlung der Eisenzeit in Mitteleuropa. Landschaftlich reizvoll gelegen, umschließen die Befestigungsanlagen ein halbinselartiges Plateau der Schwäbischen Alb. Schroffe Felsformationen und steil abfallende Hänge grenzen die Hochfläche in eindrucksvoller Weise von der umgebenden Landschaft ab.

Die Wurzeln der lokalen Besiedlungsgeschichte reichen aber sehr viel weiter zurück. So datieren die ältesten Funde aus dem Gräberfeld beim Burrenhof bereits in die späte Bronzezeit (1200-800 vor Christus). Während der frühkeltischen Eisenzeit, zwischen dem 8. und 5. Jahrhundert vor Christus, wurde am gleichen Ort ein ausgedehntes Grabhügelfeld errichtet. Die archäologische Untersuchung der Hügelgräber erbrachte eine Vielzahl an außerordentlich qualitätsvollen Funden, darunter reich verzierte Tracht- und Keramikbeigaben. Nach Abschluss der Grabungsarbeiten wurden sieben Grabhügel wieder aufgeschüttet.

Auch nach über zweitausend Jahren lassen sich die Wallanlagen des Heidengrabens mit ihren vorgelagerten Gräben noch deutlich im Gelände verfolgen. Als Erdwall aufgeschüttet und mit einer Fassade aus Stein verblendet, wurden die Mauern durch senkrecht stehende Pfosten gestützt. Teile einer solchen Pfostenschlitzmauer und eines Tores wurden nördlich von Erkenbrechtsweiler wieder aufgebaut und sind für den Besucher zugänglich (Tor G).

Lage & Kontakt

Heidengraben
Bannholz
72582 Grabenstetten

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