Corona-Hinweis:

In Baden-Württemberg gilt seit 16.09.2021 ein dreistufiges Corona-Warnsystem für alle Kultur- und Freizeiteinrichtungen, in der Gastronomie sowie für Veranstaltungen. 

Bitte weisen Sie vor Ort in schriftlicher oder digitaler Form nach, dass Sie vollständig geimpft oder genesen oder negativ getestet (Antigen-Schnelltest, für Clubs und Discotheken: negativer PCR-Test) sind.

Falls die Alarmstufe erreicht wird, tritt die 2G-Regelung in Kraft: Dann ist der Besuch der genannten Einrichtungen nur mit Nachweis der vollständigen Impfung bzw. Genesung erlaubt. Die Alarmstufe gilt, sobald an fünf Werktagen in Folge die Hospitalisierungsinzidenz >= 12,0 bzw. die Auslastung der Intensivbetten in Baden-Württemberg >= 390 ist.  

Eine Übersicht über alle Corona-Testzentren in Stuttgart finden Sie hier.

Ruine Y-Burg & Museumsweinberg

Schon von weitem ist die Y-Burg zu sehen.
Das Wahrzeichen des Ortsteils Stetten liegt idyllisch in den Weinbergen und wurde etwa 1300 bis 1310 durch die Truchsessen von Stetten und deren Vettern von Y-Berg erbaut.
Die Bauherren führten das Bauprojekt jedoch nicht vollständig aus.
Zunächst wurde nur das eigentliche Wohngebäude - der Palas - errichtet. Es wird vermutet, dass die Herren von Stetten im Jahr 1384 mit dem Bau eines Wasserschlosses begannen. Um 1650 erhielt die Y-Burg ein drittes Stockwerk. In dieser Zeit war das Stettener Schloss am Schlossberg im Besitz der Familien Bonn, Liebenstein und Stetten, die sich einen erbitterten Erbstreit lieferten. 1960 ging die Burg in den Gemeindebesitz der ehemaligen Gemeinde Stetten im Remstal über und wurde grundlegend saniert.

Heute bildet die Y-Burg in den Sommer- und Spätsommermonaten eine imposante Kulisse für den jährlichen Kulinarischen Weinweg, Kleintheaterkunst und traditionelle Weinprobe der Stettener Weingärtner.

Museumsweinberg
Die Trockenmauerterrassen wurden vor Hunderten von Jahren in mühsamer Handarbeit von unseren Vorfahren der Natur abgerungen, unter Verwendung der vor Ort vorhandenen Sandsteine aus dem Gipskeuper und mit einer Technik, die dem Mauerbau der Inkas in der berühmten Tempelanlage Machu Picchu in Peru vergleichbar ist.
Bei diesem so genannten Trockenmauerbau werden exakt behauene Steine ohne Mörtel und mit einer speziellen, über Generationen erprobten Setztechnik zu bis zu 4 Meter hohen Mauern zusammengefügt.
An den Hängen des Remstals wurden so in den letzten tausend Jahren Millionen von Steinen verbaut. In jedem einzelnen Stein steckte ein Tagwerk Arbeit - vom Brechen im Steinbruch, dem Transport zur Baustelle, dem Behauen bis zum Aufeinanderfügen in der Mauer.
Auf den Neckar und seine Nebentäler hochgerechnet, lässt sich diese Kulturleistung unserer Vorfahren mit Tausenden von Kilometern Trockenmauern durchaus mit dem Bau der chinesischen Mauer vergleichen.
 

Lage & Kontakt

Ruine Y-Burg
71394 Kernen im Remstal

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