Rohracker Kirchweg



Damit Struktur und Vielfalt erhalten bleiben, werden die Grundstücksnutzer gebeten, die Freihaltung der Wege wieder selbst in die Hand zu nehmen, wie es von jeher üblich war.

Die Wangener Höhe mit ihrem dichten Netz von Wandeln und Wegen ist voller Geschichte:
· Der Rohracker Kirchweg, die historische Verbindung von Rohracker nach Wangen mit dem Rohracker Törle
· der Grenzwandel entlang der Grenze zwischen den beiden Orten
· die Faultannenfurche, ein historischer Pflasterweg oberhalb des Friedhofs
· der Holzweg an der früheren Waldgrenze

Beim„Wandeln“ trifft man auf historische Zeugen: alte Grenzsteine, meisterhafte Trockenmauern mit Spannbögen und Fischgrätmuster, kunstvolle Pflasterbeläge aus Travertin, Brunnen, die „Gruhbank” an der Friedrichsruh sowie Bunker und Flakstellungen aus dem Zweiten Weltkrieg beim Leheneichle.

Die Natursteinstrukturen gehen auf den seit 1159 betriebenen Weinbau zurück. Das Steinmaterial wurde überwiegend vor Ort gewonnen. Ehemalige Steinbrüche am Rotweg und am Staibhöhenweg sind noch zu erahnen. Travertin wurde in Cannstatt gebrochen. Die Staffeln, „Wasserfall“ genannt, dienen auch der Wasserableitung. Die Trockenmauern sind die Kunstwerke der Wengerter. Sie aufzusetzen oder zu reparieren erfordert handwerkliches Geschick. Ein Schwerpunkt des Wandelprojekts ist daher die Unterstützung der Privatleute bei der Erhaltung und Restaurierung der Natursteinmauern und -treppen.

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