Weinwanderweg Obertürkheim - Uhlbach - Rotenberg - Untertürkheim

Startpunkt des Rundwegs ist der Bahnhof Obertürkheim. Hier können Sie an der Weintafel am Bahnhofseingang auch gleich sehen, welche Besenwirtschaften aktuell geöffnet sind.

Die Weinberge schon im Blick überqueren wir den Zebrastreifen und biegen nach links in die Augsburger Straße ein. Nach dem Brita-Hotel biegen wir rechts in die Uhlbacher Straße abbiegen. Jetzt folgt ein Anstieg – links liegt die Villa Kayser (Uhlbacher Straße 7), eine öffentlich zugängliche wunderschöne Grünanlage und kurz dahinter der „Sonnen-Besen” des Weinguts Zaiß, der schon zu einer ersten Einkehr einlädt.
Hier biegen wir (am Schild „Friedhof“) in die Kirchsteige ab. 300 m geht es hinauf zum Friedhof. Der Anstieg lohnt sich: Oben angekommen führt uns die Route mit einer Spitzkehre an dem großen steinernen Kreuz vorbei und verläuft entlang der Friedhofsmauer. Nach 100 Metern kommt eine Treppe, die wir rechts liegen lassen. Jetzt können Sie einen schönen Ausblick auf die Weinberge genießen!

Die zweite Abzweigung nach rechts führt mit einem steilen Anstieg mitten in die Weinberge hinein. Wir halten uns rechts und gehen leicht bergab an Obstbäumen entlang mitten durch die Weinberge. Vor uns liegt Uhlbach: Dieser Stadtteil ist wie kein anderer geprägt durch den Weinbau. An der früheren Weinkellerei Konzelmann vorbei, kommt auf der linken Seite die Uhlbacher Kelter des Collegium Wirtemberg.

TIPP: Schon vom Tal sehen Sie die über 500 Jahre alte Pfarrkirche St. Andreas auf dem Kirchberg am Rande der Weinberge.

ÖZ: Mai – Okt. So 14 – 16 Uhr · Tel. 0711/323778

In Uhlbach laden mehrere schwäbische Gastronomiebetriebe zum Verweilen ein. Gönnen Sie sich doch eine kleine Pause und erfrischen Sie sich mit einem schönen kühlen Weißwein oder genießen Sie einen schmackhaften Rotwein zu einem guten schwäbischen Essen! Ob im Löwen, im Ochsen oder in der Krone, hier wird Gastfreundschaft noch groß geschrieben. Weiter geht es zum Weinbaumuseum Stuttgart.

TIPP: Ob mit oder ohne Museumsbesuch – die Stuttgarter Weine können Sie in der Vinothek des Museums immer in einer großen Auswahl verkosten.
Weinbaumuseum Stuttgart-Uhlbach
März bis Oktober:

Do. & Fr. 14 – 20 Uhr
Sa. 14 – 18 Uhr, So. & Feiertage 11 – 18 Uhr

November bis März:

Donnerstags geschlossen, 22.12.2017 - 04.01.2018 und Karfreitag geschlossen.


Voranmeldungen für Gruppen oder Sonderführungen auch zu anderen Zeiten möglich.
Tel. 0711/22 28-122 · touren@stuttgart-tourist.de

Das Weinbaumuseum in Stuttgart-Uhlbach verspricht einzigartige Eindrücke und spannende Einblicke in die Kunst der Weinproduktion – Genuss pur! Es gibt viel zu entdecken: Die Geschichte des Weinbaus, die Arbeit der „Wengerter“, Wissenswertes über Schädlingsbekämpfung sowie die Lese des Weins – das Themenspektrum ist groß.
Nach einem spannenden Rundgang durch die Stuttgarter Weinkultur ist die ideale Zeit gekommen, um in der Vinothek Stuttgarter Weine zu verkosten. Die Vinothek überzeugt mit einer monatlich wechselnden Weinkarte und mit Spitzentropfen aus Stuttgart.

Rechts von der Kelter sehen Sie die Pfarrkirche St. Andreas. Der markante achteckige Turm mit bunt lasierten Ziegeln prägt das Dorfbild. Heinrich Dolmetsch ergänzte damit den alten wehrhaften Turm. Werfen Sie einen Blick in den Saal der Kirche – es lohnt sich!

Rückfahrt ab Uhlbach mit Bus 62 nach Obertürkheim Bf möglich

Kurz hinter der Pfarrkirche, am Ortsausgang von Uhlbach finden Sie auf der rechten Seite die urige Besenwirtschaft „Zum Dreimädelhaus“ des Weinguts Currle: Stärken Sie sich in gemütlicher Atmosphäre bei einem Viertele und guter Besen-Kost. Weiter geht es in Richtung Weinberge, vorbei an der Schlosserei Heindel. Wir folgen der Beschilderung und kommen am „Weinberghäusle“ und am „großen Stein“ vorbei. Hier gibt es gemütliche Sitzgelegenheiten
mit einem wunderbaren Blick in die grüne Weinberglandschaft. Die Schilder führen uns jetzt in die Götzenbergstraße. Der Blick auf die Grabkapelle ist von hier ausgezeichnet!
Die Route führt bergauf, bis Sie schließlich im kleinen Ort Rotenberg ankommen. Hier befindet sich linkerseits die Grabkapelle auf dem Württemberg – einer der schönsten Aussichtspunkte Stuttgarts. Der Blick auf Stuttgart und ins Neckartal ist atemberaubend. Bei klarem Wetter können Sie sogar bis zur Schwäbischen Alb sehen.

Von hier aus geht es leicht bergab – mit Blick auf die Stuttgarter City, die Mercedes-Benz Arena und das Mercedes-Benz Museum. Wandern Sie durch Obstanlagen wieder hinein in die herrliche Rebenlandschaft.

TIPP: Auch die Grabkapelle selber ist einen Besuch wert. Sie wurde 1820 bis 1824 von Salucci erbaut und beherbergt die Grabmäler von Königin Katharina (1819) und König Wilhelm (1864).
Öffnungszeiten: 11 - 16 Uhr.
Eintritt: € 4,00, ermäßigt € 2,00, Familien € 10,00
Gruppen ab 20 Personen € 3,60
Voranmeldung für Gruppen und Sonderführungen
Tel. 0711/33 71 49 · Fax 0711/3 27 88 86
info@grabkapelle-rotenberg.de
(Staatl. Vermögens- und Hochbauamt Stuttgart)

Rückfahrt ab Rotenberg mit Bus 61 nach Untertürkheim Bf möglich.

Wir folgen dem Weg und gelangen auf die Württemberger Straße. Rotenberg liegt hinter uns und wir stehen wieder inmitten von Weinbergen mit Blick auf den Kappelberg, zu dessen Fuße das Weingut Diehl mit Besenwirtschaft einlädt. Links geht es zur Rotenberger Kelter des Collegium Wirtemberg. Hier können Sie von Montag bis Samstag auch gerne die Weine verkosten.

Der kleine Weg rechts an der Kelter vorbei führt uns an ein Weinberghäuschen. Geradeaus geht es inmitten der Weinberge weiter. Genießen Sie die Aussicht: Der Ausblick auf Untertürkheim ist herrlich!

Rund um den Mönchsberg geht es jetzt zurück nach Obertürkheim. Davor lohnt sich noch eine Stärkung mit schwäbischer Kost und hauseigenen Weinen im Weinhof Zaiß oder eine Verkostung im Weingut Warth. Noch etwas weiter, hinter der Sportanlage lädt das Weingut Gerhard Zaiß in die Besenwirtschaft ein.
Wir nehmen nach den Aussiedlerhöfen links den Anstieg. Gönnen Sie sich an dessen Ende doch eine Pause: Der Ausblick ist phänomenal. Unterhalb der Grabkapelle, immer mit Blick ins industriell geprägte Neckartal, laufen wir durch nicht enden wollende Weinberge. An der Kelter inmitten der Weinberge haben Sie die Möglichkeit die Wanderung abzukürzen oder zu unterbrechen. Rechts geht es nach Untertürkheim, wo das Weingut Schwarz und der Besen am Kelterplätzle zu einer Einkehr einladen. Beim Maultaschenweltmeister in der „Alten Kelter“ können Sie die schwäbische Leibspeise so richtig genießen. In die Weinmanufaktur lohnt sich ein Abstecher in jedem Fall. Weingenuß pur!

Rückfahrt ab Untertürkheim Bf mit R1, R8, R11, S1, U4, U13, Bus 60, 61 möglich

TIPP: Ein Abstecher zur Stadtkirche St. Germanus in Untertürkheim lohnt sich: Die Fresken aus dem 17. Jahrhundert, die Untertürkheimer Bergpredigt und die Josephswand von HAP Grieshaber sind äußerst sehenswert.

Zurück in den Weinbergen halten wir uns auf dem mittleren Weg.
Unterhalb der Felsengärten folgen wir dem Weg zurück nach Obertürkheim. Vor uns taucht wieder der Friedhof mit dem steinernen Kreuz auf. Rechts bietet sich ein schöner Blick auf die Obertürkheimer St. Franziskus Kirche am
Fuße der Weinberge. Wer jetzt hungrig und durstig ist, der sollte sich im „Sonnen-Besen“ von Konrad Zaiß oder im Besen vom Weingut Wöhrwag verwöhnen lassen.

Die Route führt von hier wieder zurück zum Obertürkheimer Bahnhof.