Vortrag: Hochleistungskuh - wie kam's dazu?
- Location:
- Württembergische Landesbibliothek, Konrad-Adenauer-Straße 10, 70173 Stuttgart
- Datum:
- Heute, 18:00 Uhr
In den vergangenen Jahrzehnten hat sich die Milchleistung vor allem von Hochleistungskühen um ein Vielfaches gesteigert. In ihrem Vortrag beleuchtet Agrarwissenschaftlerin Prof. Dr. Regina Birner von der Universität Hohenheim die politischen und wirtschaftlichen Treiber dieser Entwicklung.
Regina Birner geht auf die Rolle des Arbeitsmarktes und die von Verbraucherinnen und Verbrauchern ein. Spannend wird die Frage, wie die Entwicklung weitergehen mag, denn in der Tierzüchtung gibt es inzwischen eine viel breitere Palette von Zuchtzielen als allein die produzierte Menge von Milch.
Der Vortrag bildet den Abschluss des Ausstellungsprojektes „Point of Kuh“ im Foyer der Württembergischen Landesbibliothek. In kritisch-ironischen Bildern setzt sich der preisgekrönte Dokumentarfotograf Nikita Teryoshin darin mit dem Thema Milchwirtschaft, Hochleistungskühen und deren Inszenierung auseinander. Für das Projekt „Point of Kuh“ wurden die künstlerisch-dokumentarischen Bilder und Begleittexte Teryoshins durch persönliche Statements verschiedener Mitglieder der Universität Hohenheim ergänzt.
Zur Referentin:
Prof. Dr. Regina Birner leitet seit 2010 den Lehrstuhl „Sozialer und institutioneller Wandel in der landwirtschaftlichen Entwicklung“ an der Universität Hohenheim. In Forschung und Lehre befasst sie sich mit Politikmaßnahmen und Institutionen, die aus globaler Perspektive für Ernährungssicherheit und landwirtschaftliche Entwicklung von Bedeutung sind. Aktueller Schwerpunkt dabei sind digitale Innovationen in der Landwirtschaft.
Aufgrund ihrer Expertise wurde Prof. Dr. Birner in verschiedene Expertengremien von Bundes- und Landesministerien berufen, darunter als Co-Sprecherin der Zukunftskommission Landwirtschaft (ZKL), als Mitglied des Beirats für Agrar- und Ernährungspolitik des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) sowie in den Beirat Nachhaltige Bioökonomie der Landesregierung. Daneben berät sie auch internationale Organisationen, darunter die Weltbank und die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation (FAO) der Vereinten Nationen.
Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
