Eduard-Pfeiffer-Platz, © SMG, Sarah Schmid

Viertel, Food, Fassaden am Eduard-Pfeiffer-Platz.

Den Eduard-Pfeiffer-Platz kennen urbane Schleckermäuler vor allem wegen seiner zwei beliebten Genussspots: „Zur Schleckerei“ geht, wer sich mit hausgemachtem Eis und Popsicles eindecken möchte, tiefdunklen Kaffee braut der „Schwarzmahler“ nebenan. Entspannt hockt es sich vor beiden Gastrospots oder am Jünglingsbrunnen. Der wurde 1913 eingeweiht, zum Abschluss der Bauarbeiten von Ostheim. Denn ja, es lohnt sich, den Blick schweifen zu lassen. Hier befindet man sich schließlich mitten in der „Kolonie“ von 1891. Typisch für die ehemalige Arbeitersiedlung sind die zwei- bis dreigeschossigen Einzel- und Doppelhäuser aus Backstein, die mit Naturstein oder Fachwerk verziert wurden. Über die Neuffenstraße gelangt man in nur wenigen Schritten zum kleinen Julie-Pfeiffer-Platz und damit mitten hinein in diese Stuttgarter Backsteinwelt.